Das Landesklinikum Mauer zählt zu den bedeutenden Gesundheitsstandorten Niederösterreichs und spielt insbesondere in den Bereichen Psychiatrie und Neurologie eine zentrale Rolle. Mit dem geplanten Neubau eines multifunktionalen Bettenhauses wird die bestehende Infrastruktur gezielt erweitert und an aktuelle medizinische, funktionale und energetische Anforderungen angepasst.
Neubau Haus 49 – Funktionalität und Effizienz im Fokus
Im Zuge der ersten Bauphase entsteht mit Haus 49 ein modernes Bettenhaus für die Fachbereiche Neurologie und Psychiatrie am Areal des Klinikums. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der klar strukturierten Organisation der zentralen Funktionsbereiche. Im Eingangsbereich des Hauses ist ein Wartebereich mit rund zehn Sitzplätzen vorgesehen, ergänzt durch Sanitäranlagen sowie Getränkeautomaten. Direkt angeschlossen befindet sich das Primariat mit einem Büro und einem Sekretariat, das drei Arbeitsplätze umfasst. Einer dieser Arbeitsplätze ist offen gestaltet und fungiert als zentrale Anlaufstelle im Sinne eines Schalters.
Medizinische Abläufe und räumliche Organisation
Im weiteren Verlauf schließen zwei Untersuchungs- und Behandlungsräume an, in denen die medizinische Aufnahme der Patientinnen und Patienten erfolgt. Die diagnostische Grundausstattung umfasst unter anderem EKG, Alkomat, Blutanalysen sowie Bladderscan-Untersuchungen und gewährleistet eine effiziente Erstabklärung direkt vor Ort. Auch organisatorische Anforderungen werden berücksichtigt: Im Bereich der Anmeldung ist ein Arzt-Nachtdienstzimmer vorgesehen, um kurze Wege und eine funktionale Integration in den täglichen Klinikbetrieb sicherzustellen. Insgesamt verbindet der Neubau von Haus 49 medizinische Funktionalität mit klaren räumlichen Abläufen und aktuellen energetischen Standards – als wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Landesklinikum Mauer.