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Landesklinikum Mauer

Landesklinikum Mauer: Haus 21 + Pavillon

ARGE Maurer & Partner – WAY Architecture | Bestandssanierung & Neubau | 2025

Weiterentwicklung auf historischem Areal

Gemeinsam mit Maurer & Partner (MJM) durften wir bei WAY Architecture das Verwaltungszentrum Haus 21 am historischen Gelände vom Landesklinikum Mauer behutsam sanieren und mit einem neuen Pavillon ergänzen. Das Ziel: ein würdiges und unterstützendes Umfeld für Patient:innen, Mitarbeitende und Besucher:innen zu schaffen. Aktuell ist das sanierte Verwaltungszentrum Haus 21 mit seinem modernen Neubau im Rahmen der NÖ Landesausstellung „Wenn die Welt Kopf steht“ zu besichtigen.
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Der Pavillon von Haus 21 bildet dabei einen rundum barrierefreien und einladenden Ort, der als verbindendes Element zwischen Bestands- und Neubau fungiert. Aktuell dient er zudem als Aufenthaltsbereich rund um die interaktive Ausstellung. Besucher:innen können sich hier mit Snacks, Kaffee und erfrischenden Getränken stärken und den Ort in entspannter Atmosphäre erleben.

Eine Fly-over-Brücke in der historischen Achse der Gesamtanlage ermöglicht einen barrierefreien Zugang und führt direkt in das Vestibül. Von dort geht es weiter durch das Kaiserfenster in den temporären Service-Pavillon, wo Information, Kassa, Garderoben und Gastronomie ihren Platz finden.

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Headerbild

Auf kaiserlichen Pfaden

Ein besonderes Detail ist das sogenannte Kaiserfenster. Es liegt in der Mittelachse des historischen Verwaltungsgebäudes und macht die ursprüngliche räumliche Ordnung der Gesamtanlage bis heute ablesbar. Der Überlieferung nach wurde diese großzügig verglaste Tür zur Eröffnung der Anlage ausschließlich vom Kaiser durchschritten und anschließend dauerhaft geschlossen – später sogar mit einer Statue „versperrt“. 

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Heute greift die Wegeführung rund um Haus 21 diese historische Achse wieder auf: Besucher:innen der Landesausstellung bewegen sich sinnbildlich auf den „Pfaden des Kaisers“ über eine neue barrierefreie Verbindung ins Vestibül und weiter durch das Kaiserfenster in den temporären Pavillon im Innenhof. Mit anderen Worten: hier wird Geschichte erlebt.

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Auch die historischen Leuchten sind Teil dieser Geschichte. Im Zuge der Sanierung wurden sie sorgfältig restauriert und wieder instand gesetzt. Damit tragen die Leuchten einen wichtigen Teil dazu bei, den Charakter der Anlage aus der Zeit um 1900 spürbar zu erhalten. Gerade solche Elemente erzählen viel über die Atmosphäre eines Ortes und darüber, wie Architektur über Generationen hinweg weitergetragen wird. Die Liebe zum Detail wird hier deutlich spürbar. 

WAY in Progress

Vom Spatenstich gemeinsam mit NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bis zum fertigen Projekt ist einiges passiert. Ein kurzer Einblick in den Bauprozess zeigt, wie sich der temporäre Pavillon Schritt für Schritt in die bestehende Struktur eingefügt hat. Im Mittelpunkt stand dabei immer der respektvolle Umgang mit der historischen Anlage: Die Konstruktion wurde so geplant und umgesetzt, dass der Bestand möglichst wenig beeinträchtigt wird und gleichzeitig ein funktionaler Mehrwert für die Besucher:innen entsteht. 

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Besonders in der sensiblen Hofsituation wurden alle Eingriffe bewusst reduziert und sorgfältig abgestimmt. Der Pavillon ist so geplant, dass er wieder entfernt werden kann und als temporärer Bau klar erkennbar bleibt. So bleibt die historische Struktur des dreiseitigen Innenhofs weiterhin erlebbar, während gleichzeitig ein neuer, funktionaler Raum für die Ausstellung geschaffen wurde.

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WAY Concepts

Die Idee für den Pavillon entstand aus ersten Skizzen und konzeptionellen Entwürfen, die die Einbindung in den historischen Innenhof sowie die klare, zurückhaltende Formensprache festgelegt haben. Schritt für Schritt wurden diese Überlegungen weiterentwickelt und in einen konkreten Bau übersetzt. So wird der Weg von der ersten Zeichnung bis zur fertigen Umsetzung im Bauprozess direkt sichtbar und nachvollziehbar.

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