Ein zentrales Merkmal des Masterplans ist seine radikale Anpassungsfähigkeit an unvorhersehbare Marktentwicklungen – sowohl in der Planungsphase als auch während des jahrzehntelangen Betriebs.
Typologische Konvertierbarkeit: Die städtebauliche Matrix und das Erschließungsraster sind so intelligent eingemessen, dass in der laufenden Planungsphase jeder Standort des kleinen Gebäudetypus ohne Layout-Konflikte auf den großen Typus angepasst werden kann. Das Projekt reagiert damit elastisch auf die Akquise von Großmietern vor Baubeginn.
Geometrische Gebäudeerweiterung: Die Trag- und Fassadenstruktur der Gebäude erlaubt es, ausgewählte Baukörper im laufenden Betrieb linear in eine Richtung um mehrere Konstruktionsachsen zu erweitern. Die C2C-Fassade wird dabei zerstörungsfrei demontiert, das Holzskelett verlängert und die Fassade wieder schlüssig vorgesetzt.
Zukunftssichernde Erweiterungsflächen: Um dem Campus ein organisches Wachstum über Generationen hinweg zu ermöglichen, sind strategische Erweiterungsflächen für komplett neue Gebäude auf dem Areal freigehalten. Bis zu ihrer Aktivierung werden diese als biodiverse Blühwiesen, Biotope oder temporäre Sportflächen zwischengenutzt.